Donauwelle: Ein klassischer Kuchen für Genießer

Die Donauwelle ist ein echter Klassiker unter den Kuchen und vereint harmonisch Schokoladen- und Vanilleteig, fruchtige Kirschen und eine feine Buttercreme. Der Name „Donauwelle“ spielt auf das charakteristische Wellenmuster im Kuchen an, das an die sanften Wellen der Donau erinnern soll. Dieser Kuchen ist perfekt für festliche Anlässe, aber auch für gemütliche Kaffeerunden.

In diesem Artikel erfährst du, wie du die Donauwelle Schritt für Schritt zubereiten kannst und was diesen Kuchen so besonders macht.

Zutaten (für ein Blech):

Für den Teig:

  • 250 g Butter (weich)
  • 250 g Zucker
  • 5 Eier
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 EL Kakaopulver
  • 4 EL Milch
  • 1 Glas Sauerkirschen (abgetropft)

Für die Buttercreme:

  • 500 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 3 EL Zucker
  • 250 g Butter (weich)

Für den Schokoguss:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 2 EL Kokosfett (optional)

Zubereitung:

1. Den Teig vorbereiten:
  1. Butter und Zucker cremig schlagen: In einer großen Schüssel die weiche Butter und den Zucker mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine schaumig rühren. Dies dauert etwa 3–4 Minuten, bis die Masse schön luftig ist.
  2. Eier hinzufügen: Nach und nach die Eier unterrühren. Jedes Ei sollte gut eingearbeitet sein, bevor das nächste hinzugefügt wird.
  3. Mehl und Backpulver: Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach in die Butter-Zucker-Mischung einrühren. Ein glatter Teig sollte entstehen.
  4. Teig teilen: Den Teig in zwei gleich große Portionen aufteilen. Eine Hälfte des Teigs mit Vanillezucker verfeinern, die andere Hälfte mit Kakaopulver und Milch vermischen, sodass ein Schokoladenteig entsteht.
2. Den Kuchenboden backen:
  1. Vanilleteig auf dem Blech verteilen: Den hellen Teig auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und glatt streichen.
  2. Schokoladenteig darüber geben: Den Schokoladenteig gleichmäßig auf den Vanilleteig geben und glatt ziehen.
  3. Kirschen einfügen: Die abgetropften Sauerkirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht in den Teig drücken.
  4. Backen: Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) etwa 30 Minuten backen. Der Teig sollte goldbraun sein und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr haften bleiben. Den Kuchen danach vollständig auskühlen lassen.
3. Buttercreme zubereiten:
  1. Pudding kochen: Für die Buttercreme zuerst einen Vanillepudding zubereiten. Dazu das Puddingpulver und den Zucker mit etwas Milch glatt rühren. Die restliche Milch aufkochen, das angerührte Puddingpulver einrühren und nochmals aufkochen lassen, bis der Pudding andickt. Den Pudding dann unter gelegentlichem Rühren komplett abkühlen lassen.
  2. Butter aufschlagen: Die weiche Butter in einer Schüssel cremig rühren und den abgekühlten Pudding löffelweise unterrühren. Wichtig ist, dass Pudding und Butter die gleiche Temperatur haben, damit die Creme nicht gerinnt. Die Buttercreme sollte schön glatt und luftig sein.
4. Den Kuchen zusammensetzen:
  1. Buttercreme auftragen: Die fertige Buttercreme gleichmäßig auf dem abgekühlten Kuchenboden verteilen und glatt streichen. Den Kuchen danach kühlstellen, damit die Creme fest wird.
  2. Schokoguss zubereiten: Die Zartbitterschokolade zusammen mit dem Kokosfett über einem Wasserbad schmelzen lassen. Sobald die Schokolade komplett flüssig ist, gleichmäßig über die Buttercreme gießen und verteilen.
  3. Wellenmuster gestalten: Mit einer Gabel oder einem Zahnstocher vorsichtig durch die Schokoladenschicht ziehen, um das typische Wellenmuster der Donauwelle zu erzeugen. Danach den Kuchen nochmals kühlstellen, bis der Schokoguss fest ist.
5. Servieren und genießen:

Die Donauwelle sollte mindestens 2–3 Stunden im Kühlschrank ruhen, damit die Schichten gut durchziehen und sich die Aromen verbinden können. Vor dem Servieren den Kuchen in gleichmäßige Stücke schneiden und genießen!

Tipps für die perfekte Donauwelle:

  • Buttercreme: Achte darauf, dass die Butter und der Pudding die gleiche Temperatur haben, damit die Creme schön glatt wird und nicht gerinnt.
  • Schokoguss: Die Zugabe von Kokosfett macht den Schokoguss weicher und leichter zu schneiden, ohne dass die Schokolade bricht. Du kannst es jedoch auch weglassen, wenn du lieber eine festere Schokoladenschicht magst.
  • Variationen: Statt Sauerkirschen kannst du auch andere Früchte verwenden, wie Himbeeren oder Heidelbeeren. Sie verleihen der Donauwelle eine interessante Abwandlung.

Geschichte der Donauwelle:

Der Ursprung der Donauwelle ist nicht ganz eindeutig, doch sie zählt seit vielen Jahrzehnten zu den beliebtesten Blechkuchen in Deutschland. Das typische Wellenmuster soll an die Donau erinnern, Europas zweitlängsten Fluss, der durch mehrere Länder fließt. Die Donauwelle ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch geschmacklich ein Genuss, der süße und saure Aromen perfekt miteinander kombiniert. Die Mischung aus fruchtigen Kirschen, cremiger Buttercreme und dem schokoladigen Guss macht diesen Kuchen zu einem Klassiker, der auf keiner Kaffeetafel fehlen darf.

Fazit:

Die Donauwelle ist ein traditioneller deutscher Kuchen, der durch seine Kombination aus verschiedenen Schichten und Texturen besticht. Sie ist perfekt für besondere Anlässe, Kaffeekränzchen oder einfach, um sich selbst oder seine Liebsten zu verwöhnen. Mit ein wenig Geduld und den richtigen Zutaten gelingt dir dieser Kuchen mühelos. Probiere es aus und erlebe den unverwechselbaren Geschmack der Donauwelle!

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