Einleitung
Apfelkuchen ist ein echter Klassiker, der in vielen Haushalten auf der Kaffeetafel nicht fehlen darf. Doch hast du schon einmal Apfelkuchen mit Vanillepudding probiert? Diese köstliche Variante kombiniert den fruchtigen Geschmack von Äpfeln mit einer cremigen Vanillepudding-Füllung und einem buttrigen Mürbeteigboden. Das Ergebnis ist ein Dessert, das perfekt zu jeder Gelegenheit passt, sei es ein gemütlicher Nachmittag mit Freunden, ein Familienfest oder einfach ein süßer Snack zwischendurch.
In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du diesen leckeren Kuchen Schritt für Schritt selbst zubereiten kannst. Außerdem geben wir dir wertvolle Tipps zur Auswahl der besten Zutaten und einige Varianten, um das Rezept nach deinem Geschmack zu verfeinern. Lass uns loslegen!
Zutaten
Für den Apfelkuchen:
- 200 g Mehl (Type 405, alternativ Dinkelmehl)
- 100 g Butter (zimmerwarm, alternativ Margarine)
- 50 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Backpulver
Für die Füllung:
- 500 ml Milch (Vollmilch, alternativ pflanzliche Milch)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 3 EL Zucker
- 4–5 Äpfel (säuerliche Sorten wie Boskop oder Elstar)
- 1 EL Zitronensaft (um die Äpfel vor dem Braunwerden zu schützen)
Für das Topping:
- 2 EL Zucker
- 1 TL Zimt
- Puderzucker (zum Bestäuben)
Zubereitung
1. Mürbeteig vorbereiten
Der Mürbeteig bildet die Basis für unseren Apfelkuchen. Dafür gibst du das Mehl, die Butter, den Zucker, das Ei, das Salz und das Backpulver in eine Schüssel und verknetest alles zu einem glatten Teig. Sollte der Teig zu klebrig sein, füge ein wenig mehr Mehl hinzu.
Anschließend formst du eine Kugel aus dem Teig, wickelst diese in Frischhaltefolie und legst sie für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Dadurch wird der Teig fester und lässt sich später besser verarbeiten.
2. Vanillepudding kochen
Während der Teig ruht, kannst du dich um die Puddingfüllung kümmern. Dafür bereitest du den Vanillepudding gemäß der Packungsanleitung zu. Gib das Puddingpulver zusammen mit dem Zucker in eine kleine Menge Milch und rühre es glatt. Die restliche Milch erhitzt du in einem Topf. Sobald sie kocht, rührst du die Puddingmischung hinein und lässt alles unter ständigem Rühren noch einmal aufkochen, bis der Pudding andickt. Danach den Pudding etwas abkühlen lassen.
3. Äpfel vorbereiten
Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Damit die Äpfel nicht braun werden, kannst du sie mit Zitronensaft beträufeln. Äpfel mit einem leicht säuerlichen Geschmack, wie Boskop oder Elstar, eignen sich besonders gut für dieses Rezept, da sie einen schönen Kontrast zur süßen Vanillepuddingcreme bilden.
4. Teig ausrollen und vorbereiten
Den Mürbeteig nach der Kühlzeit aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Der Teig sollte groß genug sein, um den Boden und den Rand einer Springform (26 cm Durchmesser) zu bedecken.
Fette die Springform gut ein und lege den Teig hinein. Drücke ihn fest und ziehe den Rand etwas hoch. Den Boden des Teigs mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit er beim Backen nicht aufgeht.
5. Pudding und Äpfel auf dem Teig verteilen
Nun verteilst du den leicht abgekühlten Vanillepudding gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden. Achte darauf, dass der Pudding sich schön glatt verteilt.
Anschließend die Apfelspalten kreisförmig auf dem Pudding anordnen, sodass sie sich leicht überlappen. Du kannst die Apfelscheiben kreativ arrangieren, damit der Kuchen auch optisch ein Highlight wird.
6. Den Kuchen backen
Heize den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Der Kuchen sollte im unteren Drittel des Ofens für etwa 45–50 Minuten backen, bis der Teigrand goldbraun und die Äpfel schön weich sind.
Kurz vor Ende der Backzeit kannst du den Zucker und Zimt vermischen und diese Mischung über den Kuchen streuen. Dadurch bekommt er eine herrlich süße und leicht würzige Kruste.
7. Apfelkuchen abkühlen lassen
Nach dem Backen nimmst du den Kuchen aus dem Ofen und lässt ihn in der Form etwas abkühlen. Sobald er etwas fester geworden ist, kannst du ihn vorsichtig aus der Form lösen und vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
8. Servieren und genießen
Bevor du den Apfelkuchen servierst, bestäube ihn mit etwas Puderzucker. Der Kuchen schmeckt warm ebenso gut wie kalt und lässt sich wunderbar mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne kombinieren.
Tipps und Variationen
- Nüsse hinzufügen: Um dem Apfelkuchen eine knusprige Note zu verleihen, kannst du gehackte Mandeln oder Haselnüsse über die Äpfel streuen, bevor der Kuchen in den Ofen kommt. Diese rösten während des Backens und sorgen für einen extra Biss.
- Rosinen für die Süße: Wenn du es etwas süßer magst, kannst du Rosinen unter die Äpfel mischen. Weiche sie vorher in etwas Rum oder Apfelsaft ein, damit sie saftig bleiben.
- Säuerliche oder süße Äpfel: Je nachdem, wie süß oder sauer du deinen Kuchen magst, kannst du verschiedene Apfelsorten verwenden. Elstar, Jonagold oder Boskop bringen eine angenehme Säure, während Gala oder Golden Delicious für eine süßere Variante sorgen.
- Alternative zum Vanillepudding: Statt Vanillepudding kannst du auch eine Quark-Sahne-Creme als Füllung verwenden. Diese gibt dem Kuchen eine frische und etwas leichtere Note.
- Vollkornmehl: Für eine gesündere Variante kannst du den Mürbeteig auch mit Vollkornmehl oder Dinkelmehl zubereiten. Der Geschmack wird etwas kräftiger, aber der Kuchen bleibt dennoch herrlich mürbe.
Fazit
Apfelkuchen mit Vanillepudding ist eine wunderbare Variation des klassischen Apfelkuchens, der durch die cremige Puddingfüllung und die frischen Äpfel besticht. Mit wenigen Zutaten und einer einfachen Zubereitung zauberst du im Handumdrehen einen Kuchen, der Groß und Klein begeistert. Egal ob zum Sonntagskaffee, als Dessert nach einem festlichen Essen oder einfach zwischendurch – dieser Kuchen ist immer eine gute Wahl!
Probier dieses Rezept unbedingt aus, und lass dich von der Kombination aus knusprigem Teig, fruchtigen Äpfeln und zartem Pudding verzaubern. Guten Appetit! 🍏🥧✨