Der bayerische Käsekuchen ist ein echter Klassiker, der nicht nur in Bayern, sondern auch darüber hinaus geliebt wird. Er überzeugt mit seiner cremigen Füllung und dem zarten Boden. Der bayerische Käsekuchen unterscheidet sich durch die Verwendung von Quark, der ihm seine typisch leichte und dennoch reichhaltige Konsistenz verleiht. Mit einer dezenten Zitronennote und der sanften Süße ist er ideal für den Nachmittagskaffee oder als Dessert bei besonderen Anlässen. Ob beim Kaffeekränzchen oder auf Festen – dieser Käsekuchen ist immer ein Renner! 🍋🍰
Zutaten für eine 26 cm Springform:
Für den Mürbeteig:
- 200 g Mehl
- 100 g kalte Butter (in Stücke geschnitten)
- 70 g Zucker
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
Für die Füllung:
- 750 g Quark (mager oder 20 % Fett)
- 200 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 Eier
- 200 ml Sahne
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 1 Zitrone (Abrieb und Saft)
- 100 g Butter (geschmolzen)
Zubereitung:
1. Mürbeteig vorbereiten:
Zuerst das Mehl, den Zucker und die Prise Salz in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Stückchen hinzufügen und alles schnell mit den Händen zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Anschließend das Ei dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbeteig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
2. Mürbeteig ausrollen:
Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die gefettete Springform damit auslegen. Dabei den Teig auch am Rand der Form hochziehen, sodass ein ca. 3 cm hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Form erneut für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
3. Füllung zubereiten:
In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür den Quark mit Zucker, Vanillezucker und den Eiern in einer großen Schüssel glatt rühren. Die Sahne und den Zitronensaft samt Abrieb unterrühren. Anschließend das Vanillepuddingpulver hinzufügen und gut vermischen, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Zum Schluss die geschmolzene Butter vorsichtig unterheben.
4. Füllen und Backen:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Die Quarkmasse gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen und glattstreichen. Die Springform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und den Käsekuchen etwa 60 Minuten backen, bis er eine schöne goldgelbe Farbe angenommen hat.
5. Abkühlen lassen:
Nach dem Backen den Käsekuchen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür noch etwa 15 Minuten ruhen lassen, damit er nicht einsinkt. Danach den Kuchen aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen, bevor er aus der Springform gelöst wird.
Tipps und Variationen:
- Fruchtig: Für einen fruchtigen Touch kannst du vor dem Backen frische oder gefrorene Früchte wie Himbeeren oder Blaubeeren auf die Quarkfüllung legen.
- Zitronig: Wer den Zitronengeschmack liebt, kann die Menge des Zitronensafts leicht erhöhen oder zusätzlich etwas Zitronenschale in die Füllung reiben.
- Locker leicht: Wenn du einen besonders leichten Käsekuchen möchtest, kannst du einen Teil des Quarks durch Ricotta ersetzen.
- Mürbeteig-Alternative: Für eine schnellere Version kannst du auch einen fertigen Mürbeteig verwenden. Dies spart Zeit und gelingt dennoch köstlich.
- Serviertipp: Der Käsekuchen schmeckt am besten, wenn er leicht gekühlt serviert wird. Dazu passt eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks Schlagsahne perfekt.
- Aufbewahrung: Der bayerische Käsekuchen kann im Kühlschrank 3 bis 4 Tage aufbewahrt werden. Er lässt sich auch wunderbar einfrieren – so hast du immer ein Stückchen Genuss bereit, wenn dich der Kuchenhunger überkommt.
Fazit:
Der bayerische Käsekuchen ist ein echter Allrounder und begeistert durch seine cremige Quarkfüllung und den knusprigen Mürbeteigboden. Mit seiner leicht zitronigen Note ist er frisch und dennoch gehaltvoll – genau das Richtige für eine gemütliche Kaffeerunde oder als Dessert für besondere Anlässe. Einfach in der Zubereitung und voller Geschmack – dieser Käsekuchen ist ein Muss für jeden Kuchenliebhaber!